Appear (Stand 1.C61) präsentiert Lösungen für die Übertragung von Live-Veranstaltungen, die Modernisierung des IP-Transports sowie softwaredefinierte Workflows für die Live-Produktion. Weiterentwicklungen der X- und VX-Plattformen erweitern die Leistung auf Broadcast-Niveau vom Venue bis in die Cloud.
Kontinuierliche Weiterentwicklung der X-Plattform
Das kompakte X5-Modell unterstützt nun JPEG XS sowie natives Dolby AC-4- und Atmos-Audio und erweitert damit die kompakte Plattform im Half-Rack-Format um Übertragungen mit extrem geringer Latenz und immersives Audio.
Auf der Messe feiert das ECx400 sein Debüt – ein Kompressionsmodul der nächsten Generation für die X10- und X20-Plattformen. Um den Kundenanforderungen nach Codec-Flexibilität, reduziertem Lagerbestand und hoher Leistung gerecht zu werden, bringt Appear das Modul mit Unterstützung für JPEG XS, AVC und HEVC über IP sowie SDI-Ein- und Ausgänge auf den Markt. Es vereint Kodierung und Dekodierung auf einer einzigen Karte und bietet native Dolby Atmos- und AC-4-Unterstützung für AVC- und HEVC-Workflows.

Hybrid- und Cloud-Produktion mit VX in die Praxis umsetzen
Um dem Bedarf nach Leistung und Ausfallsicherheit dedizierter Hardware bei gleichzeitiger Flexibilität von Software gerecht zu werden, hat Appear nach eigenen Informationen die Softwarefunktionen der neuen VX Platform deutlich erweitert. Sie sollen die Konnektivität zwischen lokalen Produktionsumgebungen und der Cloud sowie die Bereitstellung und der Betrieb hybrider Produktionsworkflows erleichtern. Das VX Hybrid Cloud Gateway erkennt und importiert SRT-Ausgaben angeschlossener X-Plattform-Systeme automatisch. Dank der cloudunabhängigen Bereitstellung und der Unterstützung mehrerer Protokolle können Kunden ihre Workflows flexibel dort und so ausführen, wie es ihren Anforderungen entspricht.
Zum erweiterten Funktionsumfang zählen der VX Cloud Distribution Hub für die gleichzeitige Verteilung von Live-Streams auf beliebige Plattformen, Compressed Stream Processing, Hitless Redundancy und Failover sowie Enterprise Security. Damit können Rundfunkanbieter Live-Streams vollständig softwarebasiert verteilen, verarbeiten und absichern und gleichzeitig den Einsatz dedizierter Hardware reduzieren.