Sennheiser mit neuem Referenzkopfhörer für den professionellen Einsatz

FKTG-Journal
Der HD 480 PRO soll die typischen Schwachstellen geschlossener Konstruktionen adressieren.

Sennheiser stellt mit dem HD 480 PRO einen geschlossenen Studio- und Live-Kopfhörer vor, der zwei klassische Schwachstellen seiner Geräteklasse adressiert: ungenaue Basswiedergabe und mangelnden Tragekomfort.

Geschlossene Kopfhörer gelten in der Studiopraxis traditionell als kompromissbehaftet, vor allem im Bassbereich. Sennheiser begegnet diesem Problem mit ultraleichten Schwingspulen sowie einem als „Vibration Attenuation System" bezeichneten Maßnahmenpaket, das unerwünschte Vibrationen, Reflexionen und Verzerrungen minimieren soll. Ziel war es laut Entwicklungsverantwortlichen, den Klang des HD 480 PRO so nah wie möglich an den des offenen Schwestermodells HD 490 PRO heranzuführen.

Drei patentierte Technologien sollen den HD 480 PRO auch bei langen Arbeitssessions praktikabel halten: Eine spezielle Achsengeometrie gewährleistet gleichmäßigen Kontaktdruck unabhängig von der Kopfform. Die Ohrpolster verfügen über eine weiche Nut für Brillenbügel, eine Lösung, die gleichzeitig Komfort und akustische Abdichtung sicherstellen soll. Kabelgeräusche werden durch eine Wendelstruktur nahe der Ohrmuschel effektiv entkoppelt.

Das abnehmbare Kabel lässt sich wahlweise links oder rechts anschließen, Braille-Markierungen kennzeichnen die Gehäuseseiten.

Der HD 480 PRO richtet sich an Toningenieure, Produzenten, FOH-Techniker und Musizierende, die eine zuverlässige Schallabschirmung benötigen, etwa beim Vokal-Monitoring während der Aufnahme oder in geteilten Arbeitsräumen. Der offene HD 490 PRO bleibt hingegen die Empfehlung für das Mixing in akustisch kontrollierten, ruhigen Umgebungen. Der HD 480 PRO ist ab sofort verfügbar.

 


Bild oben: Sennheiser

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