LYNX Technik erweitert seine Series-5000-Plattform um die PVD 5440 DO. Der Hersteller kombiniert auf der 12G-SDI-Karte einen Frame-Synchronizer mit Up/Down/Cross-Konvertierung (UPXD), De-Interlacing sowie Audioverarbeitung für 12G-SDI, MADI und AES.
Die UPXD-Einheit übernimmt neben der Konvertierung von Auflösung und Bildrate auch die De-Interlacing-Verarbeitung. Dafür setzt LYNX Technik auf ein motion-adaptives Verfahren mit anschließender diagonaler Interpolation. Weitere Funktionen sind Crop, Zoom, horizontales Spiegeln und ein Testbildgenerator, der bei einem Verlust des Eingangssignals automatisch aktiviert werden kann.
Für die Synchronisation lässt sich die PVD 5440 DO an Bi-Level- und Tri-Level-Referenzen betreiben. Die Referenzerkennung erfolgt automatisch. Bei einem Ausfall der Referenz kann die Karte in den Free-Run-Betrieb wechseln. Video- und Audiosignale lassen sich unabhängig voneinander verzögern.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Audio-Routing. Die integrierte 136 x 200 Audio-Crossbar verbindet die verschiedenen Audio-Schnittstellen. Unterstützt werden bis zu 64 Audiokanäle über 12G-SDI sowie jeweils 64 Kanäle über MADI-Ein- und -Ausgang. Hinzu kommen vier AES-Kanäle als Ein- und Ausgang. Für die Kanäle stehen unter anderem Routing, Mischen, Stummschaltung und Gain-Anpassung zur Verfügung. Eine Monitoring-Funktion überwacht Audio-Präsenz, Stille und Übersteuerungen. Dolby-Audio kann im SDI-Signal transparent durchgereicht werden, wird jedoch nicht dekodiert.
Die Karte verfügt über einen 12G-SDI-Eingang und vier Ausgänge, von denen einer als Loop-Through konfiguriert werden kann. Über optionale SFP-Module ist auch eine Anbindung per Glasfaser möglich. Unterstützt werden dabei Singlemode, Multimode und CWDM.
Die Konfiguration und Überwachung der Video-, Audio- und Synchronisationsparameter erfolgt über die Software LynxCentraal. Zwei GPI-Eingänge können unter anderem für Eingangswahl, Video-Freeze und Testbildfunktionen genutzt werden.
Bild oben: LYNX Technik AG