Köpfe
Thomas d'Hérouville für Amagi
Amagi hat Thomas d’Hérouville zum Vertriebsleiter für Frankreich, die Benelux-Länder und die nordischen Länder ernannt. Von Paris aus soll er die Wachstumsstrategie des Unternehmens in der Region leiten und Rundfunkanstalten, OTT-Plattformen und Rechteinhaber unrwe NSWEWM dabei unterstützen, ihre Abläufe zu modernisieren und neue Monetarisierungsmöglichkeiten in vernetzten TV-Umgebungen zu erschließen. Thomas d’Hérouville verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Führungserfahrung in den Bereichen Medien, Rundfunk und digitale Technologie.
Events
40. Medientage München: Neue Bühne für Communities
Die Organisatoren der Medientage München MTM haben neben weiteren Updates zum allgemeinen Programm auch das Programm der neuen Meetup-Bühne im Technikum vorgestellt, die vom 21. bis 23. Oktober Networking und Austausch für zehn verschiedene Communities bieten soll. Die Bühne steht allen Besucherinnen und Besuchern der Medientage offen.
Internationales
MediaCity Studios rüstet seine Produktionsinfrastruktur auf
MediaCity Studios aus Großbritannien hat seine Produktionsinfrastruktur mit einem erweiterten, durchgängigen Avid-Produktionsökosystem aufgerüstet, einschließlich der Einführung von Avid | Stream IO zur Unterstützung schnellerer und flexiblerer Workflows bei Ingest, Editing und Layout. Das Unternehmen betreibt nun 44 Kanäle von Avid | Stream IO, die AVC-, XAVC-, 1080p- und UHD-Workflows unterstützen. Damit lassen sich groß angelegte Mehrkamera-Produktionen verwalten. Zudem werden Remote Recording und -Editing unterstützt, sodass Inhalte nahtlos über eine Vielzahl von Plattformen und Formaten hinweg einspielen können.
Branche und Produkte
Lang AG erweitert LED-Portfolio
Die Lang AG erweitert ihren Bestand um Avira, ein LED-Flaggschiff im Pixelpitch-Bereich von 3,91 mm. Das Cabinet erreicht eine Helligkeit von bis zu 5.500 Nit, zudem ist es HDR-fähig und unter anderem durch seine Schutzart IP65 sowohl für den Außen- als auch den Innenbereich konzipiert. Der Agora liegt die SMD-Technologie zugrunde, das Cabinet ist außerdem mit Black Face und Black Body für einen überzeugenden Kontrast ausgestattet.
ORF stellt Kontributionsnetz auf IP um
Der Dienstleister Big Blue Marble setzt im Rahmen eines neuen, landesweiten IP-Kontributionsnetz des ORF für den zentralen Medientransport auf die Nimbra-Plattform von NetInsight. Die Einführung erfolgte laut Hersteller in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Partner TV-Connect im Rahmen der strategischen Umstellung auf eine moderne, IP-basierte Medieninfrastruktur. Mit dem neuen IP-Mediennetzwerk von Big Blue Marble wolle man die SDI-basierte Infrastruktur durch eine skalierbare, zukunftssichere IP-Kontributionslösung ersetzen. Die Implementierung verbindet die ORF-Zentrale und eine weitere Produktionsstätte in Wien mit allen neun regionalen Produktionsstudios in den Bundesländern. Das neue Netzwerk basiert auf den Plattformen Nimbra 1000 und Nimbra 600 und unterstützt ST-2110-Workflows für Video und für Audio. Gleichzeitig ermöglicht die integrierte Konvertierung bestehender Technologien eine nahtlose Interoperabilität mit SDI-Umgebungen. Zu den wichtigsten Funktionen gehören die vollständige Steuerung und Orchestrierung auf Basis von NMOS. Dadurch kann der ORF das Management seiner Medienströme in bestehende Steuerungssysteme integrieren, was einen optimierten Betrieb und eine höhere Flexibilität über mehrere Produktionsstandorte hinweg ermöglichen soll.
Blasmusikfestival setzt auf Drahtlossysteme von Sennheiser
Vom 2. bis 5. Juli 2026 fand in Ort im Innkreis das „Woodstock der Blasmusik“ statt. Das Event lockt inzwischen jährlich an vier Tagen rund 110.000 Besucher nach Oberösterreich und hat sich zu einem der größten Festivals seiner Arti entwickelt. Auf den Hauptbühnen kamen in diesem Jahr digitale Spectera-Breitband-Drahtlossysteme von Sennheiser zum Einsatz, ergänzt durch Komponenten der Sennheiser EW-DX Serie. An den Blech- und Holzblasinstrumenten fanden Miniature-Clip-Mic-Systeme von Neumann Verwendung.
Forschung und Technologie
Prozesse für KI-Agenten gestalten
Das Fraunhofer-FIT will mit dem Whitepaper „Vom starren Ablauf zum hybriden Handlungsraum: Prozessmanagement im Zeitalter agentischer künstlicher Intelligenz“ aufzeigen, wie Unternehmen agentische KI in Geschäftsprozesse einbinden können, ohne Kontrolle und Auditierbarkeit aufzugeben. Statt starre Prozessabläufe vollständig vorzugeben, sollen sich kontrollierte Handlungsräume für autonome KI-Agenten gestalten lassen.
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=> FKTG News kompakt Woche vom 10. August 2026
Beitragsbild: PIRO, Pixabay (bearbeitet durch FKTG-Redaktion)