Creative Media Production an der USTP

FKTG-Journal
Neues Bachelorstudium ab Herbst 2026 soll auf die Zukunft von Ton und Bild vorbereiten.

Professionelle Ton- und Bildproduktion mit kultureller und sozialer Sensibilität, diese Fähigkeiten sollen Studierende im neuen Bachelorstudium Creative Media Production der USTP - University of Applied Sciences St. Pölten entwickeln. Der englischsprachige Studiengang, für den die Akkreditierung durch die AQ Austria zum aktuellen Zeitpunkt noch aussteht, soll dazu ab Herbst 2026 fundierte und praxisnahe Fähigkeiten in der gestalterischen, technischen und digitalen Produktion vermitteln. Dazu gehören laut Studiengangsleiter Marcel Sagesser auch immersive Formate.

 

Kritisches Denken erwünscht

Ein Fokus im Studium liegt laut USTP auf Reflexionskompetenz sowie kritischem und analytischem Denken. Ein tiefgreifendes Verständnis für gesellschaftliche und kulturelle Kontexte rund um die Medien- und Contentproduktion soll die Studierenden auf zukunftsweisende, internationale Karrieren in der Medienwelt vorbereiten.

Wer den Studiengang erfolgreich abschließt, soll an der Schnittstelle von aufkommenden Technologien und kreativer Medienproduktion arbeiten und mit KI-gestützten, algorithmischen und digitalen Tools umgehen können, um audiovisuelle Inhalte für Film, Sound, Social Media, kulturelle Formate und mediale Umgebungen zu entwickeln. Im Zentrum des Studiums steht daher die Content-Produktion mit mobilen Geräten, etwa für Social Media, Webseiten, Podcasts, Ausstellungen und andere Zwecke.

 

Modernes Equipment 24/7

Die Studierenden haben laut Hochschule rund um die Uhr, sieben Tage die Woche Zugang zu modern ausgestatteten Studios und Labors, inklusive professionellem, hochqualitativem Equipment zum Umsetzen von Projekten.

Als mögliche Karrierewege werden klassische Medienberufe wie Mediengestaltung in Ton & Bild, Content Creation (Audio/Video/Photo/Editing), Videografie, Medien-Produktion, Sound- und Audio-Design, Podcast-Journalismus sowie Video- & Motion-Design genannt. Das Studium soll zudem auf zukünftige Berufsfelder vorbereiten, darunter etwa KI-gestütztes Narrative-Design (Storytelling), Experience-Design in Kunst, Kultur & Besucher-Erlebnissen, Ausstellungsdesign, Ethikberatung für immersive Produktion oder Forschung zu Critical Media.

Über die technische Expertise hinaus sollen Studierende die kreativen und analytischen Fähigkeiten entwickeln, die in der heutigen Medienlandschaft gefragt sind. Sie erhalten Einblicke in Medienrecht, Demokratie, globale Perspektiven und Mediengeschichte und lernen, kritisch zu analysieren, wie Medien Gesellschaft und öffentlichen Diskurs prägen. So seien sie in der Lage, verantwortungsbewusste, reflektierte und wirkungsvolle Inhalte zu gestalten, so die USTP.

 

„Virtual Production“ neu im Studiengang Medientechnik

Das bestehende Bachelorstudium Medientechnik an der USTP erhält ebenfalls ein Update: Seit diesem Semester bietet der Studiengang das Wahlpflichtfach Virtual Production an. Das Wahlmodul soll die Möglichkeit bieten, den kompletten Produktionsprozess eigenständig zu durchlaufen: von der Konzeption über die detaillierte Planung bis hin zur finalen Umsetzung. Im Mittelpunkt soll dabei die Arbeit mit aktuellen Technologien der Filmindustrie stehen, wie sie zunehmend auch bei großen internationalen Produktionen zum Einsatz kommen.

 


Credit Bild oben: Alexander Terzinsky, Katharina Schuetz, Simon Lang

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