Aus den FKTG-Regionalgruppen: 1. Quartal 2026

Angela Bünger
Alle Regionalevents im Zeitraum von Januar bis März 2026.

Vom lebendigen Fernsehmuseum über die Angreiferperspektive auf moderne Mediennetzwerke bis hin zu KI in der Filmproduktion: Das erste Quartal 2026 setze gleich mehrere markante Akzente und betonte so einmal mehr die thematische Bandbreite der FKTG.

Den Auftakt bildete das Neujahrskolloquium der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg am 13. Januar im Restaurant Kadena, das traditionell dem geselligen Jahresbeginn und dem kollegialen Austausch gewidmet ist.

Nur wenige Wochen später, am 29. Januar, war Arne Kaiser vom Museumsstudio Ense (MSE) zu Gast bei der Regionalgruppe Berlin. Er stellte das lebendige Museumsprojekt vor, das sich der Erhaltung und Instandsetzung historischer Fernsehtechnik der 1950er bis 1990er Jahre widmet. So sollen Ursprünge und Entwicklung des Fernsehens erlebbar gemacht werden. Kaiser berichtete über den Trägerverein 4zu3 – Verein zur Förderung von Kultur- und Bildungsarbeit zu Mediengeschichte, Medientechnik, -produktion und Redaktion e.V.", die verschiedenen Sammlungsfelder, laufende Restaurierungsprojekte, die Bewahrung von Zeitzeugenwissen sowie den mit historischer Technik produzierten Videopodcast „Studio ’70".

Aufgrund der Aktualität des Themas und auch vielfache Nachfrage war der Vortrag „Media over IP aus Sicht der Angreifer" mit Mirko Herth von Fortinet gleich dreifach vertreten: am 20. Januar in Stuttgart, am 22. Januar in Leipzig sowie am 16. Februar online als Tech-Talk der Regionalgruppe München. Herth zeigte, wie MoIP zwar die Übertragung und Verarbeitung von A/V-Daten revolutioniert, zugleich aber neue Angriffsflächen für Cyberkriminelle öffnet. Anhand der Cyber Kill Chain analysierte er die einzelnen Angriffsphasen und vermittelte ein tieferes Verständnis der Angreiferperspektive, als Grundlage für wirksame Schutzstrategien in Medienorganisationen.

Den Quartalsabschluss bildete am 31. März der Tech-Talk „Disruptions ahead? KI in der Filmproduktion und der Filmausbildung" der Regionalgruppe München. Prof. i. R. Dr.-Ing. Peter C. Slansky und Simon von der Au von der HFF München präsentierten Ergebnisse einer weltweiten Umfrage unter Filmschaffenden zu den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Produktion und Ausbildung. Ein Bericht erscheint in Kürze im FKTG-Journal.

 


Bild oben: KI-generiert mit DALL.E

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